Umgezogen

Liebe Leserschaft!

Es ist inzwischen schon einige Zeit her, daß mein Blog umgezogen ist. Aber dummerweise wurde ich heute erst darauf aufmerksam gemacht, daß ich das hier noch gar nicht mitgeteilt habe. Nunja, der/das Blog ist jetzt unter folgender Adresse zu finden:

arnimw.de

Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr mal vorbeischaut!

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Die spinnen doch

Jetzt gibt es bei Spiegel allen Ernstes einen Wulff-Liveticker . Unfassbar..

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iBrille

Es gibt doch tatsächlich die Steve Jobs Brille zu kaufen! Hätte ich nun wirklich nicht mit gerechnet.

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Neulich auf der Raststätte

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Ich will ja kein Öl in die ewige St. Pauli – HSV Diskussion gießen, aber der Farbe nach waren es wohl Fans aus St. Ellingen, die das Plakat an der Autobahn verunstaltet haben. Rostock-Fans können wir glaube ich ausschließen, die hätten noch einen Fehler eingebaut ;-)

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Freitag der 13.

Ich bin nicht abergläubisch. Aber heute ist doch etwas der Wurm drin.

Als ich heute Morgen das Haus verließ: trocken. Als ich die U-Bahn verließ: trocken. Auf halbem Weg zum Büro: Regen und Schnee. Ich werde naß und denke mir: Gleich bist Du da. Im selben Moment denke ich: Verdammt! Heute habe ich die Foto-Tasche dabei und die Zugangskarte ist in der anderen Tasche. In der Firma angekommen lässt mich ein Kollege rein. Rechner an, Kaffee holen. Kaffee leider viel zu stark. Wieder am Rechner: Das Dokument ist beschädigt und kann nicht geöffnet werden.

Ich bin nicht abergläubisch.

Der Rest des Tages muß jetzt aber gut werden!

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“Keime” im Geflügel

Heute schreibt der Spiegel unter dem Titel “Tierschützer finden gefährliche Keime in Hähnchenfleisch” über Geflügelproben aus Supermärkten. In diesen Fleischproben wurden MRSA (Methicillin resistente Staphylococcus aureus) und andere Erreger mit ESBL-Resistenzen (Enhances Spectrum Beta-Lactamase) gefunden.

Der Aufschrei ist groß. Ich bin allerdings wenig verwundert über diese “Entdeckung”. Denn schon 1996 im Mikrobiologie Grundpraktikum lernte ich,  daß “das ganze Geflügelfleisch aus dem Supermarkt eigentlich als Sonderabfall entsorgt werden müsste”. Und wen wundert das jetzt noch? Also mich nicht.

Bei der industriellen Tierhaltung werden aus diversen Gründen – von denen eigentlich fast alle zu verurteilen sind – Antibiotika eingesetzt. In Deutschland ist das megenmäßig mehr, als Menschen bei Infektionen verschrieben wird. Daran verdienen natürlich alle prächtig und das Fleisch ist dann im Supermarkt schön billig. Und wo Antibiotika auf Bakterien (Pressesprech: Keime) treffen, da überleben halt immer ein paar, die sich eine Resistenz geschnappt haben!

Ich kann hier nur dazu aufrufen, industriell hergestelltes Fleisch nicht zu kaufen. Und das gilt natürlich nicht nur für Geflügel. Leute, kauft bitte 1. das Fleisch dort, wo Ihr einigermaßen wisst, wo es herkommt und kauft 2. einfach mal weniger Fleisch. Dann ist es auch kein Beinbruch mehr, wenn der Braten beim Bio-Fleischer (oder im Hofladen) nicht 5 Euro wie beim Discounter sondern einfach mal 15 Euro kostet. Dafür weiß man dann aber auch, was man hat und braucht sich keine Sorgen darüber zu machen, ob man bei der nächsten OP hinterher nicht vielleicht eine fiese MRSA-Wundinfektion hat, weil man sich bei der Zubereitung des “leckeren” Hähnchenschnitzels einfach mal ein paar MRSA-Zellen in die Nase geschmiert hat, wo  diese sich richtig wohl fühlen…

Das mit den resistenten Bakterien in der industriellen Mast/Schlachtung ist keine Neuigkeit und kein Wunder. Dazu gibt es seit Jahren Publikationen, die aber ignoriert werden. Hauptsache das Fleisch ist schön billig!

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Ärger mit DHL. Oder doch nicht?

Wer kennt das nicht: Ärger mit DHL. Wenn wir mal ehrlich sind, hatten wir alle schon mal Streß, weil eine Lieferung nicht angekommen ist, wir nicht benachrichtigt wurden oder einfach alles blöd gelaufen ist.

Bei uns kommt es leider öfter mal vor, daß wir nicht benachrichtigt werden, wenn eine Lieferung bei uns nicht abgegeben weden konnte. Meistens stehen wir dann bei der Post und fragen, ob sie nicht vielleicht ein Paket für uns haben. Meistens taucht es dann auf. Meckern hilft nicht, weil die POST ja nicht DHL ist und umgekehrt.

Den letzten Kontakt mit DHL hatten wir diese Woche. Und das war so:

Claire hatte etwas bei Amazon bestellt, war dann leider nicht zu Hause und hatte eine Benachrichtigungskarte im Briefkasten. So weit, so gut. Dumm war nur, daß wir bei uns im Haus niemandem mit dem Namen haben, der auf der Karte stand. Tja, was macht man dann? Man läuft abends bei Dunkelheit durch die Nachbarschaft, klappert 4 Straßen ab und sucht nach “Goldberg”. Und? Kein Goldberg in der Nachbarschaft.

Claire war relativ unglücklich mit der Situation (man will ja auch seine Lieferung haben…) und rief die DHL Hotline an. Die Nummer führte in ein offensichtlich sächsisches Callcenter. Die gute Frau am anderen Ende der Leitung konnte ihr nicht recht helfen und stellte sie zu “jemandem von der Technik” durch. Dort ist sie relativ unfreundlich abgefertigt worden und wurde mit der Begründung abserviert, daß sie als Empängerin gar nicht zu melden hätte und nur der Absender “Rechte hat”.

Das war der Moment wo Claire dann endgültig ziemlich unglücklich war und ich Plan B gestartet habe: TwitterArnim WArnim W @arnim_w

@DHLPaket Wie kann es sein, daß wir eine Benachrichtigung über ein Paket bekommen und der Name darauf in der Nachbarschaft nicht existiert?

SO! Wenn man bei der Hotline so kläglich scheitert, hat vielleicht twitter Erfolgt. Eigentlich hatte ich mit keiner Antwort am gleichen Tag gerechnet, weil es schon kurz nach 18 Uhr war und DHLPaket eigentlich nur bis 18 Uhr besetzt ist. Doch ich wurde eines Besseren belehrt.

18:20 Uhr:

@arnim_w Das darf natürlich nicht sein. Bitte geben Sie uns Ihre Adresse mit Rufnummer und ggf. Sendungsnummer an twitter@dhl.com .

Huch! Twitter scheint bei DHL kein toter Briefkasten zu sein. Na gut, dann los! Inzwischen hatte Claire mit Amazon telefoniert und der freundliche (diesmal wirklich) Herr von der Hotline kontaktierte seinerrseits DHL. DHL wiederum sagte zu, den DHL-Paketfahrer zwecks Klärung anzusprechen, dies könne allerdings bis zu drei Tagen dauern.

Ich schrieb also an DHL und schilderte mein Anliegen. Zu Sicherheit noch mal per Twitter hinterher:

@arnim_w @dhlpaket Danke für die schnelle Antwort. Die Mail ist gerade rausgegangen.
DHL PaketDHL Paket @DHLPaket

@arnim_w Danke, haben auch grade zurück geschrieben. Bitte noch mal eine Email mit Ihrer Rufnummer. Wir rufen Sie an.

Ich dachte mir: “Klar! Wenn irgendwas nicht passiert, dann das.”

10 Minuten später ruft mich doch tatsächlich jemand aus Bonn von DHL an. Ich war baff! Aber sowas von. Der sehr nette DHL-Mensch hatte mit dem Fahrer gesprochen, der bei uns im Haus war. Wow! Wer das DHL-Tracking kennt weil, daß es für den Kunden schon quasi ein Glückstreffer ist, wenn man rausfindet, daß das Paket in der Gegend des Empfängers ist. Aber daß DHL für seinen Twitter-Account zuständige Leute im Einsatz hat, die sogar den Fahrer ausfindig machen können und mit diesem sprechen – das hat mich wirklich beeindruckt.

Zusammengefasst habe ich erfahren, daß die Frau, die das Paket angenommen hat bei uns im Haus wohnt und Claire kennt. Sie heißt “Goldberg” und auf ihrem Klingelschild steht nichts, aber am Briefkasten noch der alte Name X, die wohne noch nicht so lange im Haus. Daraufhin bin ich erstmal durch Haus und habe nach dem alten Namen gesucht. Nichts! DHL hatte so lange am Telefon gewartet. Ich schilderte das Problem und er versprach einen Rückruf. 5 Minuten später neue Informationen aus Bonn: Sie wohnt nicht sehr weit oben und hat einen Aufkleber an der Tür, den der Fahrer sehr genau beschreiben konnte. Ha! Das war der Tip, der mir gefehlt hat. Genau diesen Aufkleber, der wirklich selten ist, hat die Frau über uns an der Tür. ABER sie heißt weder Goldberg noch X, noch ist sie gerade eingezogen. Dafür ist sie aber eine total komische Gestalt. Naja, Claire hat am nächsten Tag Sturm geklingelt und das Paket noch erhalten.

Fassen wir mal zusammen: Nachbarn können echt nerven, die DHL-Hotline ist ein klarer Fehlschlag und der DHL-Twitter-Account war GANZ GROSSES KINO! Vielen Dank dafür!

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