Monatsarchiv: Oktober 2009

Gedanken zum Wochenende

Wetter! Was ein Wetter! Kalt (ca. 3 °C). Sonne, Sonne und Sonne. Großartig. Sitzen auf dem Sofa und lesen online und offline. Tee zieht gerade in der Kanne. Einkäufe? Brauchen wir nicht. Putzen? Haben wir schon vorgestern. 3°C heißt, daß es bald Grünkohl gibt. Freue mich schon! Streß? Es ist Wochenende. “Wir”! :-)
Später noch ein Trip nach Hannover. Vom guten, alten Freund zum Essen eingeladen. Schuhkauf fällt aus. Welche gefunden. Alles gut.

Kommentare deaktiviert

Eingeordnet unter das Leben

Mal eine technische Frage

Ich habe da seit langem mal wieder eine technische Frage an die hochgeschätze Leserschaft.

Vor einigen Jahren habe ich angefangen Bloglines als online-feedreader zu benutzen. Dann habe ich ungefähr ein Jahr lang den google reader benutzt, bin dann aber davon abgekommen, weil ja nun nicht alles bei google liegen muß. Jetzt benutze ich wieder bloglines und bin nicht 100 prozentig zufrieden. Das Teil ist etwas langsam – pull statt push Mechanismus. Ich brauche keine klicki-bunti features, sondern nur einen “fast subscribe” Knopf und Ex- und Import-Möglichkeiten. Das war es dann schon. Wenn man das ganze noch in WordPress (die kostenlose wordpress.com Version) einbinden könnte, wäre ich höchstzufrieden.

Kennt jemand meinen neuen Feedreader? Was nutzt Ihr denn so?

Danke für alle sachdienlichen Hinweise.

2 Kommentare

Eingeordnet unter blog, Spielsachen

weggeguckt

Neulich schrieb ich an anderer Stelle über unseren Sonntagsspaziergang und die Begegnug mit Fußball-”Fans” aus Cottbus. Heute fand ich einen passenden Artikel, in dem es auch um eine Begegnung mit den gleichen Fans ging:

Nach dem Spiel: Einzelne Nazis liefen durch die Stadt. Am Gästeausgang standen einige Schanzen-Bewohner. Als eine kleine Gruppe der Cottbuser die Hamburger passierte provozierten die Brandenburger. Zwei von ihnen zeigten den “Deutschen Gruß”. Die Polizei, die übermäßig präsent war, reagierte nicht. Die Cottbuser gingen unbestraft davon. Ist §86a in Hamburg nicht mehr aktuell?

via indymedia

Anscheinend guckt nicht nur in Leipzig die Polizei weg. Aber da muß man sich ja keine Sorgen machen. Die Polizei ist ja immerhin unser Freund und Helfer. Die wissen was sie tun!

Kommentare deaktiviert

Eingeordnet unter das Leben, St. Pauli, unterwegs

Die schöne, neue schwarz-gelbe Republik…

Woher habe ich das bloß gewusst?

Die schwarz-gelbe Koalition wird bis 2013 keine Steuern erhöhen. Das versicherte Bundeskanzlerin Angela Merkel im ZDF. Sie räumte jedoch ein, dass Erhöhungen bei Sozialabgaben denkbar seien.

Via Badisches Tageblatt

Was noch fehlt in dem Artikel (kommt aber bestimmt bald): Steuersenkungen für Unternehmen werden rückwirkend zum 1.1.2009 eingeführt. Die Kosten werden die Arbeitnehmer der unteren und mittleren Einkommensklassen tragen.

 

Kommentare deaktiviert

Eingeordnet unter das Leben

(ungeschriebenes) Gesetz

Um es vorwegzunehmen: ich bin gerade etwas genervt ob beruflicher Belastung. Darum ist meine Toleranzschwelle noch etwas niedriger als sonst schon.

Als ich vor etwas mehr als einem Jahr nach Hamburg gezogen und damit verbunden auch fast täglich U-Bahn gefahren bin, merke ich recht bald, daß es ein ungeschriebenes Gesetz zu geben scheint. Während der Stoßzeiten (morgens und abends) hat man in der Bahn gefälligst die Klappe zu halten. Es ist teilweise mucks-mäuschen-still. Ich finde das super! Nichts nervt mich mehr, als wenn ich morgens schon irgendwelche belanglosen blabla-Gespräche mit anhören muß. Es gibt nur zwei Personengruppen, die sich nicht an diese Regel halten: Touristen, die dann auch gerne mal in einer unmöglichen Lautstärke und in den abenteuerlichsten Dialekten die allerwichtigsten Unterhaltungen führen und Schüler. DIE sind ja aus Prinzip laut – gerne auch mal mit Handy als Ghettoblaster (hier die Erklärung für die jüngeren LeserInnen).

Heute stand von der Osterstraße bis zum Schlump (vier Stationen) eine junge Dame in meiner Nähe – geschätzt so um die 16 Jahre alt. Sie stand an der Tür, hat andere beim Aus- und Einsteigen behindert und die ganze Zeit in ihr blödes Handtelefon gequatscht. Und das im schönsten Ghetto-Sprech: Isch, mussu, weissu, hassu, ey alda es nahm kein Ende. Ich habe sie schon die ganze Zeit böse angeguckt, aber ihr Blick richtete sich stur gerade aus aus dem Wagen – ich sah nur den Rücken. Wie gerne hätte ich ihr ausführlich erklärt, wie schön es doch ist morgens IN RUHE gelassen zu werden. Und RUHE meint: nicht reden!

Vielleicht sollte die Hochbahn aus diesem ungeschriebenen Gesetz ein geschriebenes machen. Schließlich ist ja allerhand verboten. Da kann es doch nicht so schwer sein, währen der Stoßzeiten in der Bahn ein generelles Redeverbot einzuführen!? Ich weiß…. ich bin intolerant.

Auf dem Weg über die Reeperbahn hat es heute morgen – passend zur aktuellen Stimmung – natürlich auch schön geregnet. Die sonst so glitzernde Große Freiheit hat dabei kein allzu schönes Bild abgegeben…

IMG_3200

Ach… wird schon werden dieser Tag. Hoffentlich.

1 Kommentar

Eingeordnet unter Arnim und Hamburg, das Leben

Gedanken zum Wochenende

Ich wache langsam auf. Noch leicht verschlafen merke ich: Es ist Sonnabend. Kein Wecker. Super! Neben wir wacht Claire auf und der Tag kann langsam aber sicher kommen. Dusche. Hunger macht sich breit. Wir gehen zum Bäcker. In der relativ kurzen Schlage höre ich Claire: “Oh neiiin.” – “Was?” – “Guck da, das Schild”. Es sagt: “Dinkeltaler und Käsebrötchen jetzt auch Sonntag’s”. Claire: “Es ist immer noch da.” – Ich: “Jetzt reichts. Ich schreibe nachher eine mail.” Nach dem Frühstück den Rechner an. Kontaktformular: “… finde es toll, daß es Dinkeltaler und Käsebrötchen jetzt auch sonntags gibt…. aber es heißt immer noch sonntags und nicht Sonntag’s.” Claire hält mich davon ab böse Worte zu wählen und noch einen längeren Absatz über den Deppenapostroph zu schreiben. Nach dem Frühstück Zeitung. Mist! Die bestätigen die Kabinettsgerüchte von gestern Abend. Claire ist immer noch dem Herztod nahe. Ich bin vor allem ganz happy, daß die rollende Haubitze Schäuble nicht wieder Innenminister geworden ist. Ansonsten ist “unsere” neue Regierung nicht mein Geschmack. So gar nicht. Aber hey, mit Guido-Vizekanzler-Westerwelle soll es immerhin (wie er seit Jahren predigt) “Mehr Netto vom Brutto” geben. Ich bin sowas von gespannt. Wir gehen zum Fischhändler und zum Markt. Nur leckere Sachen eingekauft. Zweiter Kaffee und NDR-Info. Super-Mist! Die Nachrichten sprechen vom Koalitionsvertrag. Guido wieder “….klare liberale Handschrift….” wenn ich das heute noch öfter höre, laufe ich Amok.

Draußen nebeliges WetterIMG_3179. Die Feuchtigkeit kriecht geradezu durch die Nähte der Hamburg-tauglichen Outdoor-Klamotten. Irgendwie Tee-Wetter. Auf dem Markt hat Claire den ersten Grünkohl entdeckt. Ich freue mich jetzt schon drauf. Schade nur, daß ich die Bregenwurst wieder aus Bienenbüttel importieren muß. Hier gibt es sowas nicht. Claire und ich sitzen beide auf dem Sofa und bloggen. Komisches Bild. Aber es scheint keinen uns zu stören. Ich kriege Hunger. Zweites Frühstück? Gute Idee.

2 Kommentare

Eingeordnet unter Arnim und Hamburg, das Leben, Kernkompetenz - Essen

Tschüß ebay

Gerade eben habe ich mich mit etwas Mühe (wie war gleich mein Benutzername? Passwort?) bei ebay eingeloggt.
Ebay – das für die jüngeren unter meinen LeserInnen – ist einmal eine Webseite gewesen, auf der man Sachen versteigern oder ersteigern konnte. Ein sogenanntes Online-Auktionshaus.

Nach dem login zeigte mein Konto “Mitglied seit: 01.04.99 in Deutschland”. Wenn ich wikipedia glaube darf, war ich damit eines der ersten Mitglieder bei ebay.

Eine Zeit lang war ich recht aktiv in diesem Auktionshaus und habe es all den Jahren auf 77 positive Bewertungen (100%) gebracht. Damit gehöre ich wohl nicht zu den sogenannten “Powersellern” – das war auch nie meine Absicht. Zum Glück hatte ich nie Probleme mit Käufern oder Verkäufern.  Was ich wollte – und was ebay am Anfang auch war – waren private Auktionen für gebrauchte Dinge. Computer, CDs, Bücher, ???-Kassetten und all die Dinge, die man nicht einfach so im Laden um die Ecke kaufen kann.

Heute finde ich ebay nur noch anstrengend weil es nichts anderes mehr ist als eine Ansammlung von “Powersellern” – also professionellen Läden, die ihren Dreck loswerden wollen. Privatauktionen sucht man fast vergebens. Darum werde ich heute meinen ebay Account löschen. Nach etwas mehr als 10 Jahren.

imgEnde aus Applaus. Tschüß ebay.

2 Kommentare

Eingeordnet unter das Leben

Mein erstes Mal.

Liebe Leserschaft!

Heute war mein erstes Mal. Ich habe Gesichtscreme gekauft und gerade eben auch noch benutzt!
Aber vielleicht erzähle ich mal von Anfang an. Als ich neulich mal mit Claire bei Budni war entdeckte ich, daß es ja jede Menge Pflegeprodukte für den Mann gibt (sie hat mir meine Unwissenheit ja bis heute nicht abgenommen). Heute las ich dann im Internet (ok, bei Budni in der Ratgeber-Rubrik) ….

Die ersten Zeichen der Hautalterung bei Männern machen sich etwa ab dem 30. Lebensjahr um die Augen bemerkbar: Fältchen bilden sich, die Augenlider wirken müde und schlaff. Speziell für die Augenpartie entwickelte Pflegeprodukte können die dünne Haut um die Augen wieder glätten und so für ein jüngeres Aussehen sorgen.

Ich bin doch schon 35!!!!! Ist jetzt alles zu spät? NEIN! Ich steuer gegen! Es begann heute um 18 Uhr. Ich traf mich mit Claire bei Budni um unseren Vorrat an Drogerieartikeln und Müsli aufzufrischen. Bei der Gelegenheit haben wir dann das Regal (riesig!) mit den Pflegeprodukten für Männer genauer untersucht. Das Ergebnis sieht so aus:

IMG_3157Was soll ich sagen…. ungewohnt. Vorallem steht da “….Abends nach der Reinigung…” – Reinigung? Ich musste mir das erstmal übersetzen lassen. Es geht hier nicht darum etwas in die Reinigung zu bringen oder abends das Gesicht zu waschen (Zahnpasta muß ja weg), sondern um eine spezielle Reinigungs-Lotion.
Ich: “Was ist das jetzt?”
Claire: “Ach, da gibt es noch so ein Zeug extra zur Reinigung. Das wollen sie Dir auch noch verkaufen. Brauchst Du aber nicht.”
Ich: “Aha. Muß wohl noch viel lernen auf dem Gebiet.”

1 Kommentar

Eingeordnet unter das Leben, keine Kernkompetenz, Spielsachen

Glück!

Kollegin Z. hat Glückskekse verteilt.

Meiner sagt: “Sie sind ein Vorbild.”
Ich lege die Beine auf den Schreibtisch und sage: “Ha! Sage ich doch.”
Kollegin M. lacht laut los: “Neee… ist klar! DU und Vorbild!”
Ich bleibe geschockt sitzen.

Warum schmecken die Kekse der Glückskekse eigentlich immer so mies? Wenn mein “Glück” schon schlecht ist, dann könnte wenigstens der Keks schmecken. Kollegin M. gibt mir zum Trost zwei Schoko-Bons.
Der Tag scheint gerettet.

Kommentare deaktiviert

Eingeordnet unter das Leben

Kino

Wie Claire bereits schrieb, haben wir uns gestern mal wieder einen Film in den  Zeise-Kinos angesehen. Claires Filmkritik habe ich nichts hinzuzufügen – ein wirklich gelungener Streifen. Was mir gestern allerdings gleich beim Betreten des Kinosaals aufgefallen war, waren die Sitzreihen:

IMG_3135

Platz ohne Ende! Ich habe bei 1,96m Körpergröße noch nie so bequem in einem Kino gesessen! Absolut empfehlenswert. Nach dem Kino wollten wir eigentlich in einer nahe gelegenen Bar noch etwas trinken, was aber wegen Überfüllung derselbigen ausgefallen ist. Als nächstes hatten wir das Reh auf dem Plan – auch übervoll. Auf dem Weg nach “laß uns da hinten noch mal gucken, vielleicht findet sich was…” fanden wir auch –  und zwar die Brasserie la Provence. Ein Spitzenladen! Nach zwei Glas Rotwein (erstklassig!) beschlossen wir demnächst dort essen zu gehen. Auf dem Weg zurück war in Reh dann doch noch ein Platz frei und in unseren Mägen noch genug Platz für einen Cocktail. Mein Mojito war wie üblich dort ziemlich gut. Danach habe ich mich dann noch an einer Schwarzwaldspezialität (angeblich…) versucht: Tannenzäpfle Bier. Das war dann aber nicht so ganz mein Geschmack. Der Weg nach Hause wurde uns etwas durch nicht mehr fahrende Busse (oder genauer gesagt: wir wollten keine 20Min warten) erschwert. Ein kleines gelbes Auto hat uns aber netterweise bis fast vor die Tür gebracht – 2 Uhr und ab ins Bett. Ziemlich spät für unsere Samstagabende. Wir sind ja auch nicht mehr die jüngsten! Naja… ich zumindest nicht.

UPDATE

Soeben hat Claire mich darauf hingewiesen, daß Vorstand der Brauerei des Tannenzäpfle Biers “Thomas Schäuble” ist – und sein Bruder Wolfgang Schäuble. DER Wolfgang-wir-haben-die-Überwachung Schäuble!

Wenn ich DAS gewußt hätte….

Kommentare deaktiviert

Eingeordnet unter Arnim und Hamburg, das Leben