Monatsarchiv: Juni 2010

Fischmarkt

Endlich habe ich es mal geschafft. Ich war auf dem Altonaer Fischmarkt. Claire war an diesem Wochenende wieder auf ihrer Fortbildung, was mich auch veranlasste früh aufzustehen. Da ich schon am Sonnabend quasi faul war, dachte ich mir, daß ich mal auf dem Fischmarkt ein paar Bilder machen könnte. Gesagt getan!

Das Ergebnis kann man hier bewundern.

Auf dem Weg zum Fischmarkt wurde mir schon klar, daß es sich hier wohl hauptsächlich um eine Touristenveranstaltung handelt: Niemand der mir entgegen kam, sprach meinen Dialekt. Es war die gesamte Republik vertreten, nur Norddeutschland nicht. Wie es sonst so war? Voll. Warm. Sonnig. Aber es hat sich doch irgendwie gelohnt.

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Alle Jahre wieder…

Letztes Jahr schrieb ich schon darüber. Und auch dieses Jahr haben sie mich wieder eingeholt: Die peinlichen Freizeitmöchtegernrocker. Es ist mal wieder der 26.6. und es sind mal wieder Harley-Days in Hamburg. Meinem Eintrag von letzten Jahr ist nichts hinzuzufügen außer, daß ich dieses Jahr noch zwei weitere Quellen zitieren möchte:

1. Matt Wagner ist anscheinend auch meiner Meinung. Wir leiden offenbar beide in der gleichen Gegend.

2. Die Welt hat einen Artikel veröffentlicht, an dem wahrscheinlich viel mehr Wahres dran ist, als man auch den ersten Blick glaubt.

In Zeiten des Klimaschutzes frage ich mich, wie man Veranstaltungen, bei denen aus purer Lust an der Freude CO2 und andere Gase in die Luft geblasen werden, überhaupt genehmigen – ja sogar unterstützen – kann. Und von der Lärmbelästigung reden wir hier noch gar nicht! Aber was tut unsere schöne Hansestadt nicht alles, um jeden einzelnen Touristen der Welt nach Hamburg zu locken. Vielleicht machen sie nächste Woche einen Klimaschutz-Wochenende? Die Klimaschutz-Webseite gibt es jedenfalls schon… Ob die Tourismusbehörde von der Klimaschutzbehörde weiß? Vielleicht haben sie sich ja sogar in Sachen Harley-Days in den Haaren gehabt und der Chef der Tourismusbehörde hat das Duell im Morgengrauen im Stadtpark gewonnen? Man weiß es nicht.

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Getestet!

Kann sich noch jemand an meine Entdeckung der Woche von neulich erinnern?

Nachdem wir die letzte Woche Urlaub auf dem Land machten, kam ich endlich in die glückliche Situation, den Wurst-Automaten zu testen.

Tja, was soll man sagen…

Bedienung: 10/10 Punkten
Auswahl: 5/10 Punkten
Frische: 7/10 Punkten – für einen Automaten aber eigentlich gut.
Geschmack: 2/10 Punkten – nicht wirklich lecker

Aber es war ein Ereignis :-)

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BILD und die WM

Ich gebe zu, daß ich erst ein Spiel der Fußball-WM – oh, sorry – FIFA Fussballweltmeisterschaft – gesehen habe. Der Krach der Tröten hat mich zwar immer mal wieder, aber nicht konstant gestört. Das blendet man irgendwann aus. Was wirklich etwas gestört hat, war die Tatsache, daß es kein Auf und Ab des Jubels sondern ein konstantes Tröten gabe. Naja, bin ja nicht im Stadion.

Die BILD-Zeitung tut allerdings so, als hätte die Welt 1. nur noch die WM im Kopf und 2. keine anderen Sorgen als die Vuvuzela-Tröten. Allerdings kann sich die BILD-Zeitung nicht entscheiden, ob sie jetzt FÜR oder GEGEN die Vuvuzelas ist (Claire schrieb auch schon drüber).

Gerade entdeckte ich bei BILD-Online folgendes:

BILD ruft zum Boykott auf! Na endlich habe ich gedacht. Wird ja mal Zeit, daß sie sich dafür oder dagegen entscheiden. Ein Blick auf die WM-Spezial-Seite enthüllte dann aber folgendes:

Schade. Doch nicht. Beim Geldverdienen hört die Konsequenz anscheinend auf. Aber wen wundert das wirklich?!

 

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Berlin Nachtrag

Gerade entdeckte ich drei Bilder, die ich jetzt schon seit ein paar Tagen bloggen möchte.

Das erste zeigt das Besatzungsmitglied eines Ausflugsschiffes. Offensichtlich war ihm die Tour durch das Regierungsviertel zu langweilig, so daß er sich eine ruhige Ecke zum Rauchen zun SMS-Schreiben gesucht hat. Leider nicht ganz drauf, aber immerhin…

Nicht unweit der Stelle, an der das Photo gemacht wurde, sind die Artikel des Grundgesetzes ausgestellt. Ich möchte da mal Artikel 5 hervorheben:

“Eine Zensur findet nicht statt.” Das sollen sich manche Politiker noch mal genauer durchlesen.

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Unterschiede

Ich habe Urlaub. Genauer gesagt: wir haben Urlaub. Eine Woche. Leider hat sich Claire noch vor dem Urlaubsstart erkältet. Gerade sitzen wir in der Küche (am Urlaubsort) und lesen. Claires Nase ist ziemlich erkältet, was den Luftstrom durch eben dieses Organ stark einschränkt.

Arnim: “Weißt Du was der Unterschied zwischen uns ist, wenn wir erkältet sind?”
Claire: “Ich bin gespannt!”
Arnim: “Wenn meine Nase zu ist, atme ich durch den Mund. Und wenn Deine Nase zu ist, versuchst Du trotzdem vehement durch die Nase zu atmen.”
Claire: “ICH BIN ERKÄLTET!”
Arnim: “Sachichdoch.”

Gute Besserung, Claire!

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Jogis Jungs

Wären wir hier im wahren Leben, müsste ich Jogi’s Jung’s schreiben. Aber lassen wir das. Ich will mich gar nicht aufregen. Jaja… auch das kommt vor.

Gerade ist das Spiel “unserer Jungs” gegen Bosnien-Herzegowina zu Ende gegangen. Das muß ich jetzt dringend kommentieren, denn in zwei Wochen sind wir schließlich alle Bundestrainer und Bundestrainerinnen!

Ich mache das mal kurz: “OK”. Nicht mehr und nicht weniger. Am Anfang hätte es mich auch nicht gewundert, wenn sie noch 0:3 verloren hätten. Haben sie aber nicht. Und genau das ist der Punkt: Sie haben sich nach dem Rückstand nicht unterkriegen lassen. Das ist aus meiner Sicht heute noch wichtiger gewesen als der Sieg.

Und sonst so? Pauli hätte höher gewonnen! ;-)

Wünsche noch einen schönen Abend!

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