17. Oktober 2010 · 12:25
Unter einer Kieztour versteht man in Hamburg wohl meistens Getränke, Musik und vielleicht auch etwas nackte Haut. Als ich am Freitagmorgen zur Arbeit ging, kamen mir auf der Reeperbahn die üblichen letzten Partygänger entgegen. Der Kontrast zwischen “gerade aus der Kneipe gefallen” und “gerade aufgestanden und auf dem Weg zur Arbeit” war schon ziemlich deutlich und beeindruckend. In diesem Moment dachte ich so bei mir, daß St. Pauli bei Tag und bei Nacht fast schon zwei verschiedene Stadtteile sind. Ich beschloß auf dem Weg nach Hause einen kleinen Umweg durch St. Pauli zu machen.

Der Beatles-Platz am Ende der Reeperbahn. Für viele Touristen eine ziemliche Attraktion. Ich finds eher langweilig.

Die Große Freiheit. Abends ein Lichtermeer. Nachmittags verirren sich die ersten Neugierigen hierher.

Die Kirche am Ende der Großen Freiheit – Name leider vergessen.


Tja, mit Astra wäre der Laden wohl nicht pleite gegangen ;-)



Protest gegen das DSF (Deutsches Sportfernsehen) wegen der Einflußnahme auf Spielzeiten des FC St. Pauli.

:-)

Einen Jägerzaun hätte ich auf St. Pauli ehrlich gesagt nicht erwartet.

Seit gestern sind auch Mainz-Fans dieser Meinung – einige zumindest.

Die Gentrifizierung schlägt wieder zu. Plakat an einem alten – leerstehenden Haus – auf St. Pauli in der Annenstraße.

USP-Land. USP -> Ultra St. Pauli.

Wer sich die Mühe macht die St. Pauli Glitzerwelt der Touristen zu verlassen, entdeckt schöne, ruhige Ecken.

Meine Mutter wäre entzückt: Fleißige Lieschen ist wohl der Fachbegriff für diese Blumen.
